Blick von der Bukowe Berdo
Blick von der Bukowe Berdo
Rauchende Kohlemeiler in den Wäldern
Rauchende Kohlemeiler in den Wäldern
An der Chatka Puchatka
An der Chatka Puchatka
Zu Besuch bei "Zyto", einem Maler
Zu Besuch bei "Zyto", einem Maler

9 Tage Programm

1. Tag

Individuelle Anreise bis spätestens 22:00 Uhr (siehe auch Anreisehinweise weiter unten). Übernachtungen in der gemütlichen Pension. (//-)

2. Tag

Zusammenkunft der Gruppe und Vorbereitungen
Nach dem Frühstück in der Pension Vorstellung des Gebietes und dem Verhalten in der Wildnis. Danach erste Erkundungstour in der Umgebung des Ortes und zum Hausberg, dem Kamm „Bukowe Berdo“. Der ca. 1200 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Höhenzug gibt den Blick auf die höchsten Berge der polnischen Waldkarpaten frei. Ca. 4 Stunden. (/F/M/A)

3.Tag

Wanderung in die herbstlichen Wälder und Berge
Von der Pension aus kurze Fahrt mit dem Kleinbus in einen anderen Teil des Bieszczady-Gebirges. Einer der typischen Höhenzüge der Waldkarpaten ist die Polonina Carynska. Bekannt durch die unbewaldeten Bergalmen in ca. 900 m Höhe prägen diese Berge das typische Bild des Gebirges. Durch die herbstlich bunten Buchen-, Ahorn- und Erlenwälder gelangt man auf nicht zu steilen Anstiegen in die Strauch- und Knieholzzone der Berge. Hier befindet sich auf halbem Weg eine Berghütte, die von polnischen Studenten bewirtschaftet wird. Nach einer Pause und Stärkung in der Hütte Aufstieg auf den Kamm der Polonina Carynska. In dieser Gegend können Sie den Spuren von Bären und Wölfen begegnen. Ca. 6 Stunden. (F/M/A)

4. Tag

Auf den Spuren der Vergangenheit
Entlang der ukrainischen Grenze auf einem der einsamsten Pfade zur Quelle des Flusses San, vorbei an den verlassenen Bergdörfern Bukowiec und Beniowa. Nach dem Besuch einer Rangerstation der Nationalparkverwaltung befinden Sie sich im süd-östlichsten Zipfel Polens. Eine eigentümliche Atmosphäre liegt über der Landschaft in der einstmals viele Menschen mit verschiedenen Glaubensrichtungen lebten. Auf dem gegenüberliegenden, jetzt ukrainischen Ufer des San befindet sich die Ortschaft Sianki, die auf der polnischen Seite im Jahr 1947 komplett ausgelöscht wurde. Ca. 6 Stunden. (F/M/A)

5. Tag

Freilichtmuseeum Sanok
Fahrt mit dem Bus über Lesko nach Sanok. Nach den Eindrücken des vergangenen Tages bietet sich am heute eingelegten „Ruhetag“ die Möglichkeit eines Einblicks in das frühere Leben der hier ansässigen Bevölkerung. Besuch des eindrucksvoll angelegten Freilichtmuseums in Sanok. Viele der hier zu besichtigenden Holzhäuser standen einst in den Dörfern der Waldkarpaten und waren bewohnt von Menschen unterschiedlicher Volksgruppen. Alte ehemalige russisch-orthodoxe Kirchen wurden vor dem Verfall gerettet, restauriert oder rekonstruiert. In Sanok befindet sich außerdem die wohl bedeutenste Ikonensammlung Polens. (F/M/A)

6. Tag

Gipfeltour zum Tarnica
Nach kurzer Fahrt über Ustrzykie Gorne und einem Abstecher nach Wolosate ist das heutige Zwischenziel der Gipfel des höchsten Berges der Bieszczaden, der Tarnica.
Mit 1345 Metern Höhe überragt er die übrigen Berge des Nationalparks und ermöglicht den Blick über die Kämme, Bergalmen und die in das herbstliche Licht des Tages getauchten Wälder der polnischen und ukrainischen Waldkarpaten. Bizarre Felsformationen säumen den Weg auf den Gipfelpfaden. Nach der Rückkehr vom Gipfel Rückfahrt zur Pension mit dem Kleinbus. Ca. 6 Stunden. (F/M/A)

7. Tag

Hüttentour Polonina Wetlinska
Ein weiterer typischer Höhenzug der Waldkarpaten ist die Polonina Wetlinska. Der gleichnamige Ort Wetlina ist Ausgangspunkt der heutigen Wanderung. Nach einem allmählichen und leichten Anstieg von der südlichen Talseite aus folgt eine Kammwanderung auf der Polonina. Auf 1232 Metern Höhe kehren wir in die legendäre „Chatka Puchatka“ ein. Bei guten Sichtverhältnissen haben wir von hier aus einen Blick bis in die Hohe Tatra. ca. 7 Stunden. (F/M/A)

8. Tag

Historische Stätten
Der Besuch verlassener Orte wie der Kirche in Lopienka und der Smaragdsee im Naturschutzgebiet „Sine Wiry“ stehen heute auf dem Programm. In verschiedenen privaten Initiativen haben Menschen versucht, historische Orte wieder aufleben zu lassen und alte Kirchen zu restaurieren, um die Erinnerung an längst vergangene Zeiten der Besiedlung wachzuhalten. Das Naturschutzgebiet „Sine Wiry“ liegt in einem der bemerkenswerten Durchbruchstäler. Einige der hier entstandenen Flüsse haben sich auf eindrucksvolle Weise einen schmalen Weg durch die Bergwelt gebahnt. Zurück in der Pension Ausklang des Tages und des Programms am Lagerfeuer mit Abschieds-Abendessen. Ca. 6 Stunden. (F/M/A)

9. Tag

Abreise
Individuelle Heimreise nach dem frühen Frühstück (F/LP/-)